Führen und Leiten im Glaubenkontext

Unter dem Motto „Führen und Leiten im Glaubenkontext“ begann am 8. Februar 2017 die dritte Reihe unserer Schulleiterqualifizierung. Das viertägige Seminar in der Tagungsstätte Gollwitz leitete Dr. Siegfried Rodehau. 21 Schuleiter*innen nahmen an der Veranstaltung teil.

„Eine wichtige Voraussetzung, um die eigene Rolle als Schulleitung zu erkennen und bewusst auszufüllen, ist auch die Auseinandersetzung mit den eigenen Führungsbildern: Wie nehme ich mich selbst als Chefin wahr? Wie kann ich mich weiterentwickeln?“, betont die Teilnehmerin Christiane Machnow, Schulleiterin der Evangelischen Schule Wilmersdorf.

In dem Seminar „Führen und Leiten im Glaubenkontext“ setzten sich die Teilnehmer*innen mit ihrem eigenen Führungsverständnis auseinander, entdeckten Chancen für ihre Schule und planten konkrete Schritte. Auch verschiedene Führungsmodelle, wie das „Servant Leadership“, das „Herzog-Modell“ und das „Situative Führen“, lernten sie an dem Wochenende kennen.

Während der einjährigen Schulleiterqualifizierung erarbeiten sich die Teilnehmer*innen in insgesamt neun Modulen verschieden Führungskompetenzen. Sie lernen, ihr Tagesgeschäft wertschätzend und lösungsorientiert zu meistern oder Gespräche professionell zu führen. Thematisch bauen die Module aufeinander auf und finden in unterschiedlichen Städten statt. Dadurch wird den Teilnehmenden die Gelegenheit geboten, sich ein bundesweit übergreifendes Netzwerk aufzubauen.

Die Schulleiterqualifizierung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, der Hoffbauer Stiftung, der Schulstiftung der Evangelisch-Lutherischen Landeskirche Sachsens und der Evangelischen Schulstiftung in Mitteldeutschland. Ab dem Jahr 2017 gehört die Nordkirche ebenfalls zu den Organisatoren der Weiterbildung.