Multireligiöser Gottesdienst


Gemeinsam feiern

Zum Auftakt des Berliner Friedenslaufes findet jedes Jahr in der St. Marienkirche am Alexanderplatz ein Gottesdienst in multireligiöser Gemeinschaft statt.

Vertreter christlicher, muslimischer und jüdischer Gemeinden, darunter Rabbiner Andreas Nachama, Imam Kadir Sanci und Gregor Hohberg, setzen ein Zeichen für Frieden und Toleranz. Den Gottesdienst gestalten Schülerinnen und Schüler Evangelischer Schulen gemeinsam mit Willkommensklassen und dem House of One. „Dies ist eine großartige Gelegenheit, miteinander und voneinander zu lernen. Die kulturelle Vielfalt begreift unsere Schulgemeinde als Bereicherung“, so Frank Olie, Vorstandsvorsitzender der Evangelischen Schulstiftung.

Jahr für Jahr erwerben Berliner und Brandenburger Schülerinnen und Schüler, Jugendliche und junge Erwachsene aus Sportvereinen, kirchlichen und politischen Jugendinitiativen mit dem Lauf Spenden für Friedensprojekte des Forums Ziviler Friedensdienst. Dieses Jahr wird mit den Spenden ein Friedensprojekt im Libanon unterstützt, das den Dialog zwischen Einheimischen und Geflüchteten aus Syrien fördert. Weltweit beherbergt Syrien im Verhältnis zur eigenen Bevölkerung die meisten Flüchtlinge: Mehr als jeder Vierte im Land ist ein Flüchtling!

Die Veranstalter, das Forum Ziviler Friedensdienst, die Evangelische Schulstiftung in der EKBO und der Berliner Firmenlauf, wollen mit dem Friedenslauf ein Zeichen setzen für Solidarität mit Flüchtlingen und gewaltfreie Friedenspolitik.

Zudem fördert die Evangelische Schulstiftung mit den erlaufenen Spenden das „House of One“, ein von den drei Religionsgemeinschaften der Juden, Christen und Muslime gemeinsam geplantes Bet- und Lehrhaus im Herzen Berlins.

 

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