Schulstiftung veranstaltet dritten Fachtag zum Thema Diversity

„Durch eine harte Schule gehen!“ war der Titel des dritten Fachtags des Diversity-Projekts der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO. Warum Rollenbilder zu Mobbing und Ausgrenzung führen, darüber tauschten sich die rund 30 teilnehmenden Schüler*innen, Pädagog*innen und Eltern der Evangelischen Schulen in Berlin und Brandenburg aus.

Der Projektkoordinator Christian Schmelzer meint: „Die moderne Lernpsychologie belegt, dass sich Ausgrenzungs-Erfahrungen negativ auf das Lernen und die Entwicklung von Schüler*innen auswirken. Die Vorstellung, wie jemand zu sein hat, spielt eine zentrale Rolle, wenn es darum geht, Mobbing und Ausgrenzung zu verstehen und zu verändern. Vielfalt und Akzeptanz von Unterschiedlichkeit ist wichtig, um die gesamte Schulkultur positiv zu verändern.“

Vier Inputs führten in das Thema ein. Referent*innen waren: die Pfarrerin und systemische Beraterin Dr. Kerstin Söderblom vom Ev. Studienwerk Villigst, die Sexualpädagogin Daniela Kühling, Ulf Höpfner, Mitarbeiter in der Senatsverwaltung für Bildung, Jugend und Familie mit dem Aufgabengebiet zur Umsetzung der Senatsagenda zu Akzeptanz sexueller und geschlechtlicher Vielfalt sowie der Theologe Christian Schmelzer von der Humboldt-Universität zu Berlin.
Danach diskutierten die Teilnehmer*innen Fragen wie „Was sind Vorurteile? Was sind Rollenbilder? Was bedeutet Mobbing? , bevor in Workshops die Selbstreflexion und das Gender-Marketing im Fokus standen.

Zur besseren Anschauung diente das Gender Unicorn. Es erklärt, wie man Sexualität unter vielen verschiedenen Aspekten sehen kann, so zum Beispiel unter dem Aspekt der Geschlechtsidentität und des Geschlechtsausdrucks. Zum Abschluss gab es ein selbst erstelltes Mini-Booklet zum Mitnehmen mit anregenden Tipps.

Der nächste Fachtag Diversity findet am 21. Juni 2018 statt.