Evangelisches Gymnasium Köpenick nimmt am Erasmus+ Programm der EU teil

„Vertraut den neuen Wegen“ – passender hätte Pfarrer Musold den Zuspruch für die Neuntklässler des Evangelischen Gymnasiums Köpenick nicht formulieren können.


Gerade angesichts der Entwicklung der weltpolitischen Lage tue es gut, den europäischen Zusammenhalt zu stärken, betonte die Schulleiterin Ingrid Haack-Seelemann.

Dazu wird in Zukunft auch das Evangelische Gymnasium Köpenick beitragen: Denn heute wurde das ERASMUS-Schild für die Schule feierlich eingeweiht. 

Als eine von sieben Schulen und eines von zwei Gymnasien in Berlin wurde es mit seiner Projektidee für das ERASMUS+ Programm der EU ausgewählt. ERASMUS+ ist das Programm für Bildung, Jugend und Sport der Europäischen Union.

Stellvertretend für ihre Mitschülerinnen und Mitschüler werden sechs Köpenicker Schülerinnen und Schüler ab diesem Schuljahr zusammen mit Gleichaltrigen aus Bologna (Italien) und Warschau-Mokotów (Polen) zum Thema "Seniors in the city, seniors everywhere" zwei Jahre lang arbeiten.

Im Namen des Bezirksbürgermeisters Oliver Igel gratulierte auch die EU-Beauftragte des Bezirks Sonja Eichmann. Sie lobte den Einsatz der Schülerinnen und Schüler und wünschte ihnen viel Freude und Erfolg bei der Umsetzung des Projekts.

Da alle Schülerinnen und Schüler in der 8. Klasse des Köpenicker Gymnasiums schon ein diakonisches Praktikum absolvieren, sind sie für ihr Projekt besonders gut vorbereitet. 

In der vergangenen Woche trafen sich alle beteiligten Projektverantwortlichen in der polnischen Partnerschule in Mokotów, um das Projekt vorzubereiten. Mit dabei aus Köpenick waren Frau Dr. Cornelia Streidt, Erasmus+-Koordinatorin, und Herr Uwe Mechtold.  

Voller Spannung warten jetzt die Jugendlichen darauf, dass es endlich losgeht…

Frau Haack-Seelemann dankte abschließend sowohl dem engagierten Kollegium als auch der engagierten Schülerschaft.