Leben retten – Evangelische Schulen mit Defibrillatoren ausgestattet

Weil Erste Hilfe Leben retten kann, stattet die Evangelische Schulstiftung in der EKBO ihre Schulen mit Defibrillatoren - auch „Schockgeber“ oder „Defi“ genannt - aus. Die Evangelischen Schulen Frohnau und Neukölln verfügen bereits über das vollautomatische medizinische Gerät, mit dem Nichtfachkrafte Herzstillstand verhindern können, weitere folgen.

Ziel des Projektes ist es, bis 2019 alle 26 Schulstandorte mit einem Defibrillator, der eine wichtige Ergänzung für die Erste-Hilfe-Ausstattung ist, auszurüsten. Bis 2022 sollen alle Schulen der Schulstiftung, deren Unterricht in mehreren Gebäuden stattfindet, pro Haus ein Gerät bekommen. Die monatlichen Mietkosten einschließlich Versicherung betragen 66,05 Euro pro Gerät. Das Projekt führt die Schulstiftung in Zusammenarbeit mit der Firma „Einfach Leben retten“ durch.
 
Die Schulleiterin der Evangelischen Schule Frohnau Christine Behnken betont: „Da die ersten Minuten bei Herzrhythmusstörungen entscheiden, ob ein Mensch überlebt, schätzen wir die kostenintensive Fürsorge unseres Trägers sehr. Denn ein Herzstillstand kann jeden treffen.“
 
Defibrillatoren werden auf Intensivstationen, in Operationssälen, in Notaufnahmen sowie in Fahrzeugen des Rettungsdienstes bereitgehalten. Seit den 1990er Jahren werden Defibrillatoren in Form automatisierter externer Defibrillatoren auch zunehmend in öffentlich zugänglichen Gebäuden wie Bahnhöfen, Flughäfen und anderen Orten für eine Anwendung durch medizinische Laien bereitgestellt. In Schulen zählt die Ausstattung mit Defis nicht zum Standard und ist eine freiwillige Leistung des Trägers.
 
Wie bediene ich ein Defibrillator? Video ansehen

 
Für mehr Informationen kontaktieren Sie die Projektleitung:
Regina Klusmann
Bauprojekte und Koordination Arbeitsschutz
Fon 030 - 24 344.429
r.klusmann[at]schulstiftung-ekbo.de