Evangelisches Johanniter-Gymnasium besucht Europäische Organisation für Kernforschung

Acht Schüler*innen des Johanniter-Gymnasiums Wriezen fuhren Ende November gemeinsam mit ihrem Physiklehrer Tom Schwenk in die Schweiz, um dort den weltgrößten Teilchenbeschleuniger, das CERN, zu besuchen und sich von wissenschaftlichen Vorträgen begeistern zu lassen.

Schüler*innen aus den Jahrgängen zehn, elf und zwölf hatten bereits im Sommer an einem Auswahlverfahren teilgenommen. Dazu gehörte unter anderem, sich mit einem Motivationsschreiben zu dieser Fahrt zu äußern. Auch ihre bisherigen Leistungen in den Fächern Mathematik und Physik ging mit in die Auswahl ein.

In Zweiergruppen bereiteten sie für ihre Mitschüler Vorträge vor, die sie während der Anreise hielten. „Deren Qualität überzeugte und zeigte, dass alle Schüler die Fahrt sehr ernst nahmen“ freute sich Lehrer Tom Schwenk, „und dass sich alle auf diese Studienfahrt freuten“.
 
Vor Ort erfuhren wir gleich in einem Vortrag die größten Entdeckungen der Teilchenphysik der letzten zehn Jahre. Spätestens bei der Realisierung der Stabilisierung von Antimaterie – wenn auch „nur“ für 17 Minuten – hielten die meisten Schüler*innen mit Recht die Luft an und waren begeistert. Der bereits 80jährige Dr. Batschke faszinierte mit seiner hohen Fachkompetenz, seiner Energie und seiner Begeisterung für die Forschung innerhalb des CERN.
 
Mit großem Interesse besuchten die Schüler*innen anschließend verschiedene Hallen und Messstationen. Direkt nach dem letzten Vortrag ging es wieder zurück nach Heidelberg und nach einer kurzen Nacht zurück nach Wriezen.

Trotz strapaziöser Reise waren sich die Gymnasiasten einig: Die Reise stellt eine großartige Inspiration für kommende Studien dar – so bekräftigten einige Schüler der Klasse zwölf auf der Rückfahrt ihren festen Willen, Physik zu studieren.
 
Tom Schwenk