Schülerbischöfe besuchen Bischof Dröge

Die vier Jugendbotschafter besuchten am 12. Dezember 2017 Bischof Markus Dröge. Dabei überreichten die Schülerinnen und Schüler der Evangelischen Schule Spandau dem Bischof ihr „Haus der Werte“ als Kuchen. 

Foto: Christoph Eckelt

Schülerbischöfin Carlotta meint: „Das Haus besteht aus verschiedenen Werten wie Gemeinschaft oder Toleranz, die unserer Schulgemeinschaft wichtig sind. In den Wochen vorher haben wir in Projekten herausgefunden, wie wir uns unser Miteinander wünschen. Unser Haus der Werte fasst sie unter einem Dach zusammen.“

Im Anschluss sprachen die vier Schülerbischöfe Lotta, Ria, Ben und Max mit dem Bischof über die  Werte, die ihm wichtig sind. Bischof Markus Dröge erklärte: „Es ist wunderbar, dass sich auch so junge Menschen bereits Gedanken um die Werte in unserer Gesellschaft und ihre Bedeutung für unser Zusammenleben machen. Die Erfahrung aus den vergangenen Jahren mit der Tradition der Schülerbischöfinnen und -bischöfe zeigt ja, dass es dabei nicht nur um Worte, sondern um Taten geht. Dieses Engagement für Toleranz und die Bewahrung der unteilbaren Würde aller Menschen ist gerade heute unschätzbar wertvoll.“

Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein führte die Schülerbischöfe am 6. Dezember 2017 in der St. Marienkirche in ihr Amt ein. Damit begann ihre Zeit als Jugend-Botschafter. In den kommenden Tagen besuchen die Schülerbischöfe noch den Bezirksbürgermeister von Spandau, Helmut Kleebank, und die Bildungssenatorin Sandra Scheeres.

Die Tradition der Schülerbischöfe stammt bereits aus dem Mittelalter, als an Klöstern für einen Tag ein Schüler zum „Bischof“ ernannt wurde und einen Teil der Amtspflichten übernahm. Damit sollte der Jugend eine Stimme gegeben werden – eine Tradition, die die Evangelische Kirche in Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO 2010 wieder aufgenommen hat.