Grimme-Preis für Schüler der Evangelischen Schule Köpenick

Valentin Wessely, ein Schüler der Evangelischen Schule Köpenick, erhält in diesem Jahr den Grimme-Preis. Die Jury zeichnete den 7-Klässler für seine schauspielerische Leistung in der Fernsehproduktion „Zuckersand“ aus.

Foto: Privat

Der Grimme-Preis wird in diesem Jahr zum 54. Mal vergeben. Mit einem Grimme-Preis werden deutsche Produktionen und Persönlichkeiten aus allen Genres und Programmsparten ausgezeichnet, welche die Möglichkeiten des Fernsehens auf hervorragende Weise nutzen und weiterentwickeln.

„Zuckersand“ handelt von einer Kinderfreundschaft in der DDR der 70er Jahre. Die beiden Freunde Fred und Jonas verleben eine fröhliche und behütete Kindheit in Brandenburg, nahe der deutsch-deutschen Grenze zu West-Berlin. Als bekannt wird, dass Jonas' Mutter einen Ausreiseantrag gestellt hat, werden sie aus ihrem unbeschwerten Alltag gerissen: Die Freunde begreifen, dass sie bald für immer getrennt sein werden. In ihnen reift der Plan, sich irgendwann in Australien wieder zu treffen - verbunden durch einen Tunnel, den sie bereits in den märkischen „Zuckersand“ zu graben versuchen. Der Tunnel soll, so der Plan, einmal quer durch den Erdball bis nach Australien führen. Als Fred eines Morgens klar wird, dass sein bester Freund über Nacht ausgereist ist, fühlt er sich verraten. Er weiß jedoch nicht, dass Jonas alles darangesetzt hat, die Freundschaft zu bewahren: Jonas ist seiner Mutter beim Grenzübertritt davongelaufen, was zu einem tragischen Wendepunkt in der Geschichte führt. Die Koproduktion von ARD, MDR und BR war am 11. Oktober 2017 erstmals im Fernsehkanal „Das Erste“ zu sehen.

Valentin Wessely wurde 2005 in Berlin geboren. Vor seiner Rolle als Jonas in „Zuckersand“ spielte er 2016 auch schon im Abenteuer-Kurzfilm „Zombriella“ von Benjamin Gutsche. 2018 wird er in dem Fernsehspiel „Frühling – Der Bergsteiger“ zu sehen sein. Neben der Schauspielerei gehört auch der Sport und Zeichnen zu seinen Hobbys.