Evangelische Schule Spandau verlegt Stolpersteine

Zur Erinnerung an drei unter dem NS-Terror ums Leben gekommene Berliner jüdischer Abstammung, hat die Klasse 10a der Evangelischen Schule Spandau gemeinsam mit dem Künstler Gunter Demnich Stolpersteine am 19. März 2018 am Frankfurter Tor in Berlin-Friedrichshain verlegt.

Fotos: Privat

Mit einer Feierstunde wurde an Johanna, Adele und Max Jakobsohn erinnert, die im KZ Auschwitz umgebracht sowie unter der Nazi-Herrschaft in Berlin ums Leben gekommen waren. Die Klasse 10a hatte mit ihren Lehrerinnen Frau Schäfer und Frau Fuchs lange darauf hingearbeitet und zum Nachlesen Informationstafeln aufgestellt.
Eine verwandtschaftliche Linie der Opfer reicht sogar bis in die Klasse hinein. Daher konnten auch direkte Angehörige aus Spandau zu der Feier eingeladen werden.

Bevor die Stolpersteine verlegt wurden, informierte die Klasse die Anwesenden - unter ihnen auch das Ehepaar Elmen vom Arbeitskreis Christen und Juden beim Kirchenkreis Spandau sowie eine Vertreterin der Koordinierungsstelle Stolpersteine Berlin - über das Schicksal der Betroffenen.

Die Veranstaltung schloss mit einem Gebet, einem Lied und dem Segen und wurde so zu einem denkwürdigen Ereignis.