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Lärmcoaching

Gesundbleiben trotz Lärmbelastung

Polternd laufen die Kinder der Grundschule durch die hallenden Flure und überbrüllen sich dabei gegenseitig. Im Klassenraum reden die Schüler durcheinander und auch im Lehrerzimmer kann man sich kaum konzentrieren. Laute Geräusche gehören zum Berufsalltag von Erzieher*innen und Lehrer*innen. Zuviel Lärm macht uns krank – wir fühlen uns nicht mehr wohl, können uns nicht gut konzentrieren und im schlimmsten Fall leidet auch noch unser Gehör. Deshalb lohnt es den Lärm und seine Ursachen genauer zu betrachten.

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung


Bei der Lärmanalyse prüfen die Berater vier Bereiche: den baulichen, den organisatorischen, den pädagogischen und den subjektiven. Zu den baulichen Fragen zählt beispielsweise: Sind Schule und Hort mit genügend Akustik-Platten ausgestattet, die den Lärm dämpfen? Gibt es im Raum Ruhezonen wie etwa Lese- und Entspannungsecken. Nicht alle baulichen Eingriffe sind teuer. Oft reichte es bereits die Möbel umzustellen, oder Filzgleiter unter Stühle und Tische zu kleben.

Rhythmus verbessert Lernen


Der zweite Bereich ist die Organisation des Tagesablaufs. Gibt es Situationen im Schulalltag, die oft laut sind? Woran liegt das? Was kann die Situationen entschärfen? Eine mögliche Lösung: laute Aktivitäten finden ab jetzt draußen statt. Oder: Freispiel-, Bewegungs- und Arbeitsphasen bekommen einen sinnvollen Rhythmus. Auch im Unterricht tut eine kurze körperliche Übung gut. Sie sorgt für mehr Ruhe und neue Konzentration.

Schreist Du noch oder hörst Du schon?


Drittens fragen die Berater nach dem pädagogischen Aspekt des Lärms. Haben die Pädagog*innen mit den Schüler*innen gesprochen? Wie empfinden sie selbst den Lärm an ihrer Schule? Welche Geräusche mögen sie und welche nicht? Wissen sie genügend über die gesundheitlichen Folgen? Lehrer*innen und Erzieher*innen sollten regelmäßig mit Ihren Schüler*innen über das Thema Lärm reden und  gemeinsam Regeln entwickeln. Das hilft den Lärm zu verringern.

Gesunde Einstellung zum Lärm fängt bei uns selber an


Die vierte Frage richtet sich an jede*n Einzeln*en: Rede ich oft quer durch den Raum, wenn ich etwas von Schüler*innen möchte? Wie reagiere ich auf die Kinder, wenn mich der Geräuschpegel nervt? Wie groß ist mein eigenes Bedürfnis nach Ruhe? Wie sorge ich für Ausgleich zum lauten und stressigen Alltag? Auf diese Weise kann jede*r Lärm bedingten Stress selbst vermindern.

Ein gelungenes Lärmkonzept berücksichtigt alle vier Aspekte. Wenn Sie möchten, dass sich der Lärm auch an ihrer Schule verbessert, dann sprechen Sie uns an.

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