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Schulrhytmus

Kleiner Eingriff mit großer Wirkung

Lehrer*innen haben heute mehr Aufgaben, als noch vor wenigen Jahren: Sie sollen neben Wissen auch Kompetenzen vermitteln, eine Beziehung zu Ihren Schüler*innen aufbauen und ein Coach sein auf deren Weg ins Erwachsenenleben. Darum lohnt es sich zu prüfen, ob eine andere Aufteilung des Schultags dies besser unterstützt.

Die Evangelische Schule Spandau hat sich im Rahmen des Gesundheitsprojekts der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO mit ihrem Schulrhythmus auseinandergesetzt. Die Pädagogen hatten festgestellt, dass sich ihr Schulalltag beträchtlich beschleunigt hat. Sie wünschten sich mehr Raum für die Beziehungsarbeit und längere Zeitfenster, um effizienter mit ihren Schüler*innen zu arbeiten. 

Wie die Schule den Prozess umsetzte

Eine Arbeitsgruppe traf sich 13 Mal, um den zweieinhalbjährigen Prozess zu organisieren und zu begleiten. Fachleiter*innen und das gesamte Kollegium band die Gruppe dabei ein. Das grobe Ziel: Umstellung der Unterrichtseinheiten von 45 auf 90 Minuten. Einige Sprach-Lehrer*innen äußerten Bedenken und auch Kolleg*innen der klassischen Fächer fragten sich, ob diese Umstellung vorteilhaft wäre. In der Schulkonferenz kam es zunächst zu Widerständen, doch in der zweiten Abstimmungsrunde beschloss die Schule den neuen Rhythmus einzuführen.

Sechs Monate nach Umstellung wurden die Mitarbeitenden schriftlich befragt. Ergebnis: viele positive Rückmeldungen.

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