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Gemeinsamer Gottesdienst für Vielfalt und Verständigung

Berlin gilt als vielfältig und tolerant. Aber eine offene und wertschätzende Haltung setzt Begegnung und Verständigung voraus. Darum lädt die Evangelische Schulstiftung in der EKBO und das House of One zum wiederholten Mal alle Berliner Schüler*innen ein zum multireligiösen Gottesdienst in der St. Marienkirche am Alexanderplatz, am 21. Mai 2019 um 10:30 Uhr.

Beim multireligiösen Gottesdienst feiern Christen, Juden und Muslime gemeinsam und lernen dadurch die Riten der Anderen kennen.

Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO veranstaltet den Gottesdienst bereits zum wiederholten Mal gemeinsam mit dem House of One. Die einstündige Feier wird von Vertretern des House of One – Imam Osman Örs, Rabiner Andreas  Nachama und Pfarrer Gregor Hohberg sowie Schüler*innen der Schulstiftung gestaltet.

Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Frank Olie, betont: „Der multireligiöse Gottesdienst setzt ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Verständigung. Nur wenn wir uns offen begegnen, können wir die Eigenarten des Anderen verstehen. Das ist auch eine Voraussetzung für Versöhnung und ein friedliches Miteinander.“

Der Imam des House of One, Osman Örs, betont: „Gottes Wille ist es, der uns Menschen in unserer Verschiedenheit und Vielfalt schuf. Und zu seinem Willen gehört ebenso, dass wir uns einander kennenlernen und diese Vielfalt wertschätzen. Diesen Geist des respektvollen Miteinanders gilt es zu wahren und zu leben.“

Der Gottesdienst findet traditionell einen Tag vor dem Berliner Friedenslauf statt.  Beim 14. Berliner Friedenslauf erwarten die Veranstalter*innen, das Forum Ziviler Friedensdienst, die Evangelische Schulstiftung in der EKBO und der Berliner Firmenlauf, rund 4.500 Schüler*innen aus Berlin und Brandenburg. Jede*r Läufer*in sucht sich eine*n Spender*in und vereinbart mit ihm einen festen Betrag für jede gelaufene Runde. Die 1,9 Kilometer lange Strecke führt  am Brandenburger Tor vorbei und durch den Tiergarten.

Im vergangenen Jahr trugen die Läufer*innen rund 40.000 Euro zusammen, wovon ein Friedensprojekt im Libanon unterstützt wurde. In diesem Jahr werden die Läufer*innen Friedensprojekte in Israel und Palästina unterstützen, denn es gibt auf beiden Seiten Menschen und Gruppen, die sich für ein Ende von Hass und Gewalt einsetzen. Menschen, die Verständigung und Frieden wollen.

Der Friedenslauf startet am Mittwoch, dem 22. Mai 2019, um 10:30 Uhr mit einem Bühnenprogramm vor dem Sowjetischen Ehrendenkmal auf der Straße des 17. Juni. Die Läufer*innen starten von hier aus um 11:00 Uhr. Die Veranstalter*innen wollen mit dem Friedenslauf ein Zeichen setzen für Solidarität mit geflüchteten Menschen und gewaltfreie Friedenspolitik.
 
Zudem fördert die Evangelische Schulstiftung mit den erlaufenen Spenden das House of One, ein von den drei Religionsgemeinschaften der Juden, Christen und Muslime gemeinsam geplantes Bet- und Lehrhaus im Herzen Berlins. Hier entstehen erstmals eine Kirche, eine Synagoge und eine Moschee unter einem Dach