Diese Webseite nutzt Cookies

Einige dieser Cookies sind technisch zwingend notwendig, um gewissen Funktionen der Webseite zu gewährleisten.
Darüber hinaus verwenden wir einige Cookies, die dazu dienen, Informationen über das Benutzerverhalten auf dieser Webseite zu gewinnen und unsere Webseite auf Basis dieser Informationen stetig zu verbessern.

4.500 Schüler*innen laufen für Vielfalt und Frieden

Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – gemeinsam in Vielfalt leben“ setzten am Brandenburger Tor auch dieses Jahr knapp 4.500 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 37 Schulen – darunter zehn Schulen in Trägerschaft der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO - ein eindrucksvolles Zeichen für Vielfalt und Frieden in unserer Gesellschaft.

Die Schirmherrschaft für den diesjährigen Friedenslauf am 22. Mai übernahm Sawsan Chebli, Staatssekretärin für Bürgerliches Engagement und Internationales des Landes Berlin, die die Läuferinnen und Läufer persönlich begrüßte.

Vor dem Lauf hatten die Kinder und Jugendlichen private Sponsoren gesucht, die pro gelaufener Runde einen zuvor festgelegten Betrag spendeten. Mit dem Erlös unterstützen sie Friedensprojekte des forumZFD (Forum Ziviler Friedensdienst e. V.) im Nahen Osten.
Im Fokus des diesjährigen Friedenslaufs stand die Friedensarbeit des forumZFD in Israel und Palästina: Kinder und Jugendliche in Israel und Palästina wachsen in einer Region auf, die seit mehreren Generationen von Hass, Gewalt und Krieg geprägt ist. Doch es gibt auf beiden Seiten Menschen und Gruppen, die sich für ein Ende von Hass und Gewalt einsetzen. Menschen, die Verständigung und Frieden wollen. Diese Gruppen unterstützt die deutsche Friedensorganisation forumZFD.

Das forumZFD und die Evangelische Schulstiftung in der EKBO veranstalten den Friedenslauf in Kooperation mit dem Berliner Firmenlauf. Mit dem Lauf treten die Veranstalter für Solidarität mit Geflüchteten und eine gewaltfreie Friedenspolitik ein.

Einen Tag vor dem Friedenslauf stimmte die Evangelische Schulstiftung gemeinsam mit dem House-of-One mit einem multireligiösen Gottesdienst in der St. Marienkirche am Alexanderplatz auf den Lauf ein. Der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Frank Olie, betont: „Mit dem multireligiösen Gottesdienst und dem Friedenslauf setzen wir ein deutliches Zeichen für mehr Toleranz und Vielfalt. Hier können Schüler*innen und Erwachsene sich gemeinsam für andere engagieren und in Gemeinschaft voneinander lernen.“

Beim multireligiösen Gottesdienst feiern Christen, Juden und Muslime gemeinsam und lernen dadurch die Riten der Anderen kennen. Die einstündige Feier wurde von Vertretern des House of One – Imam Ösman Örs, Rabinerin Ester Hirsch und Pfarrer Gregor Hohberg sowie Schüler*innen der Schulstiftung gestaltet.

Der Imam des House of One, Osman Örs, betont: „Gottes Wille ist es, der uns Menschen in unserer Verschiedenheit und Vielfalt schuf. Und zu seinem Willen gehört ebenso, dass wir uns einander kennenlernen und diese Vielfalt wertschätzen. Diesen Geist des respektvollen Miteinanders gilt es zu wahren und zu leben.“

Um zu verstehen, wofür sie laufen, setzten sich die Kinder und Jugendlichen bereits vor dem Friedenslauf mit den Themen Flucht, Dialog und Integration auseinander. Dafür nahmen sie etwa an Theaterworkshops teil, tauschten sich in Gesprächsrunden mit Geflüchteten aus oder befassten sich im Unterricht mit der Entstehung von Fluchtursachen.

Der Berliner Friedenslauf ist einer von insgesamt acht Friedensläufen, an denen in diesem Jahr knapp 15.000 Schülerinnen und Schüler teilnehmen.

Link zur Diversity-Studie