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Mit einem Festgottesdienst endete die Amtszeit der berliner Schülerbischöfe

Unter dem Motto „Die besten Dinge des Lebens sind umsonst“  fand am 1. Februar 2018 ein Gospel-Gottesdienst zur Ausführung der berliner Schülerbischöfe in der St. Nikolaikirche in Spandau statt.

Foto: Frank Wölffing

„Alles, was uns wichtig ist, ist umsonst“ betonte Pfarrer Borrmann in seiner Predigt in Anlehnung an die diesjährige Jahreslosung. „Wir bekommen das Leben geschenkt – ganz ohne Vorherleistung! So wie auch die Liebe oder Freunde oder Umarmungen“. Er  ging dabei auf das Thema „Werte“ ein, mit dem sich die Schüler*innen der Evangelischen Schule Spandau in den Monaten zuvor auseinandergesetzt hatten.

Entstanden ist daraus das Haus der Werte. Es fasst die zehn wichtigsten Werte der Schüler*innen aus Spandau zusammen: Toleranz, Offenheit, Gemeinschaft, Liebe, Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit, Höflichkeit, Mut, Verantwortung und die „Goldene Regel“. Schülerbischöfin Carlotta erklärt: „Die „Goldene Regel“ findet sich in allen Weltreligionen und besagt, dass man andere so behandeln soll, wie man selbst von ihnen behandelt werden möchte.“

In den vergangenen Wochen besuchten die Schülerbischöfe Bischof Markus Dröge, den Bezirksbürgermeister von Spandau Helmut Kleebank und die Bildungssenatorin Sandra Scheeres, um mit ihnen über ihre Werte zu diskutieren. „Gerechtigkeit“ nannten Bischof Dröge und Bezirksbürgermeister Kleebank ihren höchsten Wert. Schulsenatorin Scheeres sind Solidarität und Liebe am wichtigsten und Generalsuperintendentin Trautwein geht nichts über den Mut.   

Nach der Einführung der Schülerbischöfe am 6. Dezember 2017 durch die Generalsuperintendentin Ulrike Trautwein, entließ Pfarrer Karsten Dierks heute die vier Jugendbotschafter aus ihrem Amt. 

Als Zeichen des Dankes überreichte der Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Frank Olie, den Schülerbischöfen eine Dankesurkunde.

Die Tradition der Schülerbischöfe stammt bereits aus dem Mittelalter, als an Klöstern für einen Tag ein Schüler zum „Bischof“ ernannt wurde und einen Teil der Amtspflichten übernahm. Damit sollte der Jugend eine Stimme gegeben werden – eine Tradition, die die Evangelische Kirche in Berlin in Kooperation mit der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO 2010 wieder aufgenommen hat.