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Evangelische Schule Charlottenburg feiert 70-jähriges Bestehen

An ihrem Entstehungsort – der Evangelischen Luisenkirche in Charlottenburg – feierte die Evangelische Schule Charlottenburg am 1. September 2018 ihr 70-jähriges Bestehen mit einem Festgottesdienst.

Fotos: Privat

Der Gottesdienst stand unter dem Psalm aus dem Buch der Sprüche: „Wer sich von Weisheit leiten lässt, der findet Glück und Frieden.“ Die Schülerinnen und Schüler hatten sich vorab damit auseinandergesetzt, was ihre Evangelische Schule Charlottenburg eigentlich ausmacht. Ihre Antworten präsentierten 25 Schülerinnen und Schüler auf selbstgemalten Plakaten. „Toleranz“, „Gemeinschaft“ oder „Einfühlsamkeit“ waren darauf zu lesen.

Superintendent Carsten Bolz meinte dazu in seiner Predigt Offenheit und Gespräche seien die besten Mittel gegen Vorurteile oder Angst vor dem Andersartigen, wie sie sich gerade auch in Cottbus zeige:  „Ziemlich weise – ziemlich intelligent – ziemlich beste Voraussetzung auch für unsere Kirche und unser Land, dass ihr gelernt habt, miteinander ins Gespräch zu kommen – euch nicht von den Angstbildern in euren Köpfen leiten zu lassen. Ziemlich gut, wenn viele das in den letzten 70 Jahren an der ESC gelernt und es sich zum Grundsatz für ihr Leben mitgenommen haben.“

Die kaufmännische Vorständin Christina Lier sagte in ihrem Grußwort: „Die Evangelische Schule Charlottenburg verbindet in einzigartiger Weise Evangelische Bildungstradition mit tragfähiger Pädagogik. Christliche Rituale, offene Lernformen, Projektlernen oder die Ausbildung von Schulsanitätern gehören zum Schulalltag und vermitteln wichtige Kompetenzen wie Teamfähigkeit oder Eigenverantwortlichkeit.“

Die Schule startete 1948 in dem Gemeinderäumen der Kirche mit einer ersten Klasse. Mittlerweile besuchen rund 480 Schülerinnen und Schüler die Grundschule mit Ganztags-betreuung und die Integrierte Sekundarschule.

Entstehung der Evangelischen Schule Charlottenburg

Die Schule begann am 1. September 1948 mit einem Zug der ersten Klasse in den Gemeinderäumen der Luisenkirche. Sechs Jahre später eröffnete die damalige Oberschule ihren technischen Zweig und entließ 1958 ihre erste 10. Klasse.  Mehr als zehn Jahre sollte es noch dauern bis die Evangelische Oberschule ihr eigenes Schulgebäude bekam. Am 18. Juni 1969 legte die Kirchenleitung den Grundstein zum Neubau. 1973 weihte der damalige Bischof Scharf die Schule ein. In den folgenden Jahren eröffnete die Schule ihren zweiten Zug. Im Schuljahr 2005/2006 wurde aus der damaligen Halbtagsgrundschule eine offene Ganztagsschule. 2009  wandelte sie sich zur Integrierten Sekundarschule. Nach der Gründung der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO übernahm die Stiftung 2004 die Trägerschaft der Evangelischen Schule Charlottenburg. Inzwischen besuchen rund 480 Schülerinnen und Schüler aller Nationalitäten die Grund und Sekundarschule.