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Evangelisches Gymnasium gedenkt Pogromnacht in Cottbus

Das Evangelische Gymnasium Cottbus nahm geschlossen an der zentralen Gedenkfeier der Stadt zum 80. Jahrestag der Reichspogromnacht am 9. November 2018 teil. Zu Beginn der Veranstaltung legte die Kulturministerin Martina Münch, der Oberbürgermeisters Holger Kelch und die jüdische Gemeinde einen Kranz vor der neuen Synagoge nieder. Die Blechbläser des Gymnasiums begleiteten die Zeremonie.

Anschließend zogen die Teilnehmer*innen in die Neue Synagoge und weiter in die Oberkirche St. Nikolai. Die dortige Abschlussveranstaltung gestalteten Schüler*innen des Gymnasiums unter dem Motto „Erinnern – Gedenken – Mahnen“. Die Schüler*innen der 10. Klasse erinnerten in einer Ausstellung an das Jüdische Leben von Cottbus. Sie hatte sich in einer Facharbeit mit dem Thema auseinander gesetzt.

Der Schulleiter Kaspar Kaiser erklärt: „Gerade heute - in Zeiten wieder aufflammenden Antisemitismus und Fremdenfeindlichkeit – ist es wichtig, das wir der Opfer des Naziregimes gedenken und Mahnen, damit so etwas nie wieder geschehen kann.“

Das Gymnasium beteiligt sich seit 2012 an der jährlich stattfindenden Gedenkveranstaltung. Besonders bemerkenswert war in diesem Jahr die Teilnahme der gesamten Schülerschaft sowie die Teilnahme der 6. Klasse der Evangelischen Gottfried Forck Grundschule Cottbus.