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Cottbus - Festgottesdienst zum 20-jährigen Bestehen

Mit einem Festgottesdienst in der Cottbuser Oberkirche St. Nikolai beging die Evangelische Gottfried-Forck-Grundschule ihr 20-jähriges Jubiläum. Die Generalsuperintendentin im Evangelischen Sprengel Görlitz, Theresa Rinecker, hielt die Predigt.

„Wir passen zusammen“ – Mit diesen Worten begann die Superintendentin Theresa Rinecker ihre Predigt in der St. Nikolai-Kirche zu Cottbus. Dieser Ausspruch gelte Schule, Kirchenkreis und Stadt, sei aber auch entscheidend für das Verhältnis, zwischen der Grundschule, ihren Eltern und Schüler*innen.

„Du passt!“ – Damit bezog sich Rinecker auf das Markusevangelium, in dem Jesus seine Jünger mit den Worten „Komm! Ich will Euch zu Menschenfischern machen“ auswählt. Dies sei ein ganz anderer Ansatz als es heute zum Beispielbei einem Bewerbungsverfahren üblich sei, in dem der Bewerber erst beweisen muss, dass er sich für eine Stelle eignet. Jesus weiß, dass der andere „passt“, dass der andere genau der Richtige ist und darum wählt er ihn aus. So sei es auch zwischen der Evangelischen Gottfried-Forck-Grundschule und den rund 140 Kindern, die dort heute lernen. Ein Verhältnis des gegenseitigen Vertrauens und der gegenseitigen Wertschätzung kennzeichne diese besondere Schule.

Nach dem Gottesdienst folgten Grußworte, auch vom Träger der Schule, der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO. Der Vorstandsvorsitzende, Frank Olie, nahm in seinem Grußwort Bezug auf die bewegte Entstehungsgeschichte der Grundschule. „Der Weg nach Rom war steinig“, meinte Olie. „Seit zwanzig Jahren gibt es diese Schule. Doch zehn Jahre hat es gedauert, bis die Idee, die erste Evangelischen Grundschule in Cottbus zu gründen, Wirklichkeit wurde.“ Olie bedankte sich bei dem Ideengeber, Superintendent  des Evangelischen Kirchenkreises Cottbus a. D. Dietrich Hallmann. Außerdem dankte er Pfarrer Jagdhuhn und dem ehemaligen Geschäftsführer des Diakonischen Werks Niederlausitz, Harry Decker. Alle drei hätten die Schulgründung maßgeblich vorangetrieben und ermöglicht. Außerdem richtete Olie das Wort an die Schulleiterin Frau Perko und ihr Team: „Sie haben dieser Idee Leben eingehaucht und Sie füllen diese Schule mit Ihrem herzlichen Engagement, Ihrer Offenheit und Ihrer Zugewandtheit! Danke dafür! Durch Sie ist diese Schule zu einem kleinen, aber feinen Leuchtturm des Evangelischen Verständnisses von guter und den einzelnen Menschen achtender Bildung geworden!“

Vor zwanzig Jahren startete zum Schuljahr 2000/2001 die Evangelische Gottfried-Forck-Grundschule Cottbus mit 13 Kindern, einer Schulleiterin und einer Erzieherin. Heute besuchen die nachgefragte, ein-zügige Schule rund 140 Kinder.

Der Name der Schule geht zurück auf den ehemaligen Bischof Gottfried Forck (*1923 bis +1996). Nach seinem Wirken als Generalsuperintendent des Sprengels Cottbus trat er am 01. Oktober 1981 das Amt als Bischof der Evangelischen Kirche in Berlin-Brandenburg – Region Ost an. 1991 ging er in den Ruhestand.

Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO trägt 12 Schulen in Brandenburg und 20 Schulen in Berlin. Rund 10.000 Schülerinnen und Schüler besuchen ihre Bildungseinrichtungen. Damit ist sie seit 16 Jahren, der größte freie Träger der Region Berlin-Brandenburg. Die Schulen der Stiftung sind offen für alle Kinder – unabhängig ihrer kulturellen, religiösen oder sozialen Herkunft.

Text: Christina Reiche