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Digitaltag 2021 – Herausforderungen digitalen Unterrichts

Was bedeutet digitale Schulentwicklung 2021? Darüber diskutierten am bundesweiten Digitaltag am 18. Juni 2021 Vertreter aus Evangelischen Schulen und dem Schulreferat der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO. Bundesweit fanden an diesem Tag Aktionen und Gesprächsrunden statt, die das Thema der digitalen Transformation in den Mittelpunkt stellten. Die Evangelische Schulstiftung in der EKBO nahm auf Einladung der Digitalagentur Brandenburg am Digitaltag der Bundesregierung teil. 

Im Bereich Bildung diskutierten drei Schulleitungen aus der Stiftung mit dem Referenten aus dem Schulreferat der Schulstiftung, Björn Nölte, über die sehr unterschiedlichen Wege, die ihre Schulen im Bereich der Digitalität eingeschlagen haben: Anne Dreydorff von der Grundschule in Schwedt, Thorsten Knauer-Huckauf von der Integrierten Sekundarschule in Neukölln, sowie Benjamin Bedorf von der Evangelischen Grundschule in Friedrichshain.

Dass die Lernmanagementsysteme – gleich welcher Anbieter - gut funktionieren müssen, ist Voraussetzung für eine gute Arbeitsgemeinschaft. Dies kam der Evangelischen Schule Neukölln zugute, die schon vor der Pandemie digital bestens aufgestellt war: „Wir hatten den großen Vorteil, dass wir schon vor der Pandemie viel digital gearbeitet haben, sodass meine Kolleg*innen dann so richtig loslegen konnten. Ich möchte aber daran erinnern, dass es notwendig ist, das Thema nachhaltig zu denken. Das betrifft sowohl die Ausstattung als auch die Personalplanung“, meint der Schulleiter Thorsten Knauer-Huckauf.

Für die eher kleinere Schule in Schwedt hingegen war dies eine neue Herausforderung, die gemeinsam gestemmt werden musste. Die Schulleiterin Anne Dreydorff erinnert sich: „Für unsere digitale Entwicklung war die Krise eine Initialzündung. Vieles hätten wir so schnell nicht umgesetzt, wenn uns die Krise nicht angestoßen hätte. Mein Kollegium hat sich super auf die neuen Möglichkeiten eingestellt.“

Letztlich zeigt sich aber immer erst in einer Krise, wie stark der Zusammenhalt innerhalb einer Gemeinschaft ist. Dies ist schließlich auch der Schlüssel zu einer digitalen Schulgemeinschaft. Davon ist der Schulleiter der Evangelischen Grundschule in Friedrichshain, Benjamin Bedorf, überzeugt: „In der Krise hat sich gezeigt, wie wichtig eine gute Schulgemeinschaft und der Zusammenhalt untereinander ist. Durch das persönliche Miteinander konnten wir viele Hindernisse aus dem Weg räumen.“

Während die Schule in Schwedt mit einem professionellen System für das Lernmanagement und die Videokonferenzen arbeitet, setzt die Neuköllner Schule auf ein anderes professionelles System, die Schule in  Friedrichshain arbeitet hingegen mit open source Lösungen. Die Schulstiftung unterstützt alle drei Wege. 

An der Debatte zu Errungenschaften und Herausforderungen digitalen Unterrichts konnten sich durch das Videoformat Teilnehmende aus dem ganzen Bundesgebiet beteiligen. Diese Möglichkeit wurde bei der Veranstaltung von den Zuhörern von außen sehr aktiv angenommen, so dass ein lebendiger Austausch mit den Schulleitungen stattfand.