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Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten

Beim "Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten" der Körber-Stiftung, der in diesem Jahr unter dem Motto "So geht’s nicht weiter. Krise, Umbruch, Aufbruch" stand, erreichten zwei Schulen der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO den Landespreis.

Eine Auszeichnung ging an die Evangelische Schule Köpenick: Der Zwölftklässler Marvin Kalmbach überzeugte mit seinem filmischen Beitrag „Volksrichter und Huckepack-Juristen. Der Aufbau der Justizsysteme in Ost- und Westdeutschland nach 1945“ die Jury.
Über sein Motivation sagt der 17-jährige: „Ich möchte nach dem Abitur Jura studieren. Das bedeutet, dass ich ungefähr sieben Jahre Ausbildung vor mir haben werde. Aber es gab in Deutschland mal eine Zeit, in der man innerhalb von sechs Monaten Richter werden konnte. Das weckte meine Neugier.“

Zudem erhielt Anna-Viviane Legat aus der achten Klasse vom Evangelischen Gymnasium zum Grauen Kloster bereits zum zweiten Mal den Landespreis, diesmal für ihre Arbeit „Pressefreiheit als Antwort auf politische Krisen. Der Journalist Franz Albert Kramer und der Rheinische Merkur in der Zeit des Nationalsozialismus und der frühen Bundesrepublik, 1933-1950“.  

Die Preisgelder betragen 100, 250 und 1000 Euro. Verliehen werden die Preise am 14. August 2019 im Deutschen Historischen Museum in Berlin.

Für die Landessieger ist der Wettbewerb noch nicht zu Ende: Sie haben die Chance, auf Bundesebene mit einem von 50 Bundespreisen ausgezeichnet zu werden. Die Ergebnisse der Bundesjury werden zeitnah zur Verleihung der ersten fünf Bundespreise durch den Bundespräsidenten am 19. November 2019 in Berlin bekannt gegeben.

Der Geschichtswettbewerb des Bundespräsidenten ist der größte historische Forschungswettbewerb für junge Menschen in Deutschland. Bundesweit wurden 1.992 Beiträge von rund 5.600 Teilnehmerinnen und Teilnehmern eingereicht.