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Schülerbischöf*innen besuchen Bischof Dr. Christian Stäblein

„Was bedeutet Christ sein? Was tun Sie, um die Umwelt zu schützen? Müssten nicht alle Christen Vegetarier sein? Wie geht die Kirche mit Menschen der Gemeinde um, die rechtsradikale Tendenzen äußern?“

Fragen über Fragen, die die Schülerbischöf*innen Klarissa, Marie, Ernst und Bernhard dem Bischof stellten. Und so kamen dann auch prompt die Antworten vom Bischof: „Christ sein bedeutet für mich: Vom Geist begeistert sein, glauben und im Glauben leben.“

Auf die Frage, welches für ihn das wichtigste Bibelzitat für die Bewahrung der Schöpfung ist, antwortete der Bischof: „Der erste Satz der Bibel: Am Anfang schuf Gott Himmel und Erde.“
Zum Thema CO2-Ausstoß bekannte der Bischof, dass es ihm sehr leicht falle seinen Betrag zu leisten: „Ich nutze gerne die Bahn, fliege nicht gerne und fahre gerne Fahrrad!“
Das Dienstauto, das ihm als Bischof zusteht, müsse er dennoch für längere Strecken nutzen.

Zum Thema „Reden mit Rechts“ erläuterte der Bischof die Position der Landeskirche. Christen, die Organisationen oder Parteien unterstützen, die menschenfeindliche Ziele verfolgen, dürfen in der  EKBO keine Leitungsposition einnehmen und nicht im Gemeindekirchenrat sein. Aber: „Man kann ihnen deswegen nicht das Christsein absprechen. Ein Christ bleibt immer ein Christ.“

Im Großen und Ganzen sind die vier Schülerbischöf*innen mit dem gesellschaftlichen Engagement ihrer Landeskirche zufrieden.
Klarissa kennt das Aktionsbündnis "United4Rescue – Gemeinsam Retten e.V." der Landeskirche von einer Kundgebung. Das Bündnis sammelt Spenden, um Menschen zu retten, denen auf ihrer Flucht  übers Mittelmeer der Tod durch Ertrinken droht und findet es gut: „Hier kann ich mich mit meiner Kirche identifizieren, weil sie greifbar ist“. In anderen Dingen fehlt ihnen die kirchliche Präsenz manchmal in der Öffentlichkeit.

Sie wünschen sich vom Bischof, dass ihre Generation mehr angesprochen wird: „Wieso haben Sie keinen Instagram-Account?“, wollen sie wissen. Immerhin hat die Landeskirche verschiedene Social Media Kanäle – aber der des Bischofs fehlt noch, haben sie bemerkt.