Evangelische Schulstiftung in der EKBO

Theaterpädagogik

Kulturelle Bildung

„Theaterpädagogische Arbeit will vor allem eines: Kulturelle Bildung anstoßen und ermöglichen.“

Ob im Fachunterricht, bei Projekten oder in Arbeitsgemeinschaften: Kulturelle Bildung unterstützt Schüler*innen bei ihrer Persönlichkeitsentwicklung und trägt dazu bei, dass sie ihre eigenen kreativen Potentiale erkennen und erproben.

Das Theater lebt als soziale Kunstform von der Arbeit im Ensemble und ist so Experimentierfeld für gesellschaftliches Handeln. Das spielerische Ausprobieren hinterfragt außerdem den Alltag und nimmt so gesellschaftlichen Strukturen und Zusammenhänge kritisch in den Blick.

Netzwerke

Die Theaterpädagogik baut eine Brücke zwischen Kunst und Gesellschaft und bietet Schüler*innen den Zugang zu kulturellen Einrichtungen wie etwa zu Kinder- und Jugendtheatern, Opern- und Balletthäusern, Produktionen der freien Szene, Tanz oder in Museen. Dieser Prozess ist wechselseitig: Spielorte werden zu außerschulischen Lernorten und Schulen zu Theaterbühnen.

Bei regelmäßigen Treffen vernetzen sich die Theaterlehrkräfte untereinander. Dieser Austausch ist sehr wichtig, da das Schulfach noch nicht lange besteht und die Arbeit meist projektbezogen erfolgt. Quereinsteiger*innen aus dem kulturellen Bereich lernen von den klassischen Pädagog*innen und umgekehrt.

Fortbildung

Theaterpädagogik wirkt über Fächergrenzen hinaus. Jede Lern- und Lehrsituation kann als kleine Aufführung begriffen werden. Lehrkräfte reflektieren so im künstlerischen Prozess die eigene Haltung im Unterricht. Theaterarbeit ist im besten Falle ergebnisoffen und schult den Blick auf die Potenziale der Schüler*innen. So kann die ganze Schulgemeinschaft von der Theaterarbeit profitieren.

In der Kooperation mit der Universität der Künste erproben Studierende der Theaterpädagogik ihre eigene Arbeit in Workshops für die pädagogischen Fachkräfte der Stiftung. Die Lehrkräfte und Erzieher*innen wiederum bekommen entscheidende Impulse für ihre Arbeit.

Theater und Inklusion

Theaterunterricht kann mit den Geschichten der Schüler*innen arbeiten. Die Kinder und Jugendlichen kommen so als Ganzes in den Blick: Sie arbeiten körperlich, intellektuell und emotional. Schüler*innen nehmen ihre eigenen Stärken wahr und werden darin gefördert. So leistet der Theaterunterricht einen entscheidenden Beitrag für ein inklusives Bildungsverständnis.

Ansprechpartner

Herr Gal ist der Ansprechpartner für die stiftungsweite Theaterpädagogik. Er steht der gesamten Schulgemeinschaft beratend und begleitend zur Seite: Von der Konzeption des Schulprofils und von Fortbildungen, über die Koordination von Projektarbeiten, bis zur Vernetzung mit Kooperationspartnern.