Erste Projektwoche an der Evangelischen Schule Spandau

Unter dem Motto der Jahreslosung „Siehe, ich mache alles neu“ , fand vom 29. Juni bis zum 3. Juli 2026 in der Evangelischen Schule Spandau die erste Projektwoche statt. Rund 650 Schüler*innen konnten aus 30 Workshops wählen, ob sie sich lieber im Musical- oder Theaterworkshop, in der Akrobatik oder beim Brotbacken ausprobieren, in einer Gerichtsverhandlung in verschiedene Rollen schlüpften oder lieber eigene Kosmetik herstellten wollten. Auch Sportarten wir Kanupolo standen zur Wahl.

Im Theaterworkshop ging es um die Themen Freundschaft, Vertrauen und Vergebung und um die Kernbotschaft, dass Gemeinschaft stark macht. Das Musical „Zachäus“ lud mit einer liebevoll selbstgestalteten Kulisse dazu ein, sich die Geschichte von der Umkehr des Zöllners Zachäus aus dem Neuen Testament anzuschauen. Darin sangen die Kinder: „Er war klein, aber reich. Doch sein Leben war ein Flop: Nur sein Geld hat gezählt beim Zöllnerjob.“

Schüler*innen im Theaterworkshop

Im Workshop „Textile Welten“ konnten die Schüler*innen eigene Taschen designen und herstellen.

Textilwerkstatt

Wohlriechende Düfte schwebten aus der Kosmetikwerkstatt: Hier wurde Interessierten gleich eine Gebrauchsanweisung zum Selberherstellen von Cremes mitgegeben. Sehr gelenkig ging es in der Akrobatikgruppe zu: Von Flick-Flack, Rad schlagen bis zur Menschenpyramide war alles dabei.

Ein Highlight war die Produktion eines eigenen Schulrapsongs, der demnächst auf der Schulwebsite veröffentlicht wird. Im Rapsong heißt es unter anderem: „…die Lehrer hier sind freundlich, ja das hör ich häufig. Die Lehrer nehm‘ sich Zeit, sind immer hilfsbereit…Jeder hier ist wichtig, genauso wie die Sterne – ja hier bin ich gerne, hier werd‘ ich geseh’n. Wir suchen nach der Lösung, nicht nach dem Problem. Jeder ist ein Sieger, jeder ist ein Bote – jeder hat einen Wert, du bist mehr als eine Note…“.

Kosmetikworkshop
Fotos: Tanja Tschierse

Der Schulleiter Paul Gohlke freute sich: „Das war eine unglaubliche Projektwoche. Viele Schüler*innen haben ganz viele Dinge zum ersten Mal ausprobieren und neue Dinge kennenlernen können.“ Er bedankte sich bei allen Beteiligten, Eltern, Förderverein und externen Workshopleiter*innen. Vor allen dankte er dem gesamten Kollegium, das maßgeblich dazu beigetragen hatte, dass diese Vielfalt an Workshops stattfinden konnte.

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