Bischof Stäblein führt Eva-Maria Kopte als Vorstandsvorsitzende der EKBO-Schulstiftung ein
In einem feierlichen Gottesdienst hat Landesbischof Dr. Christian Stäblein, Eva-Maria Kopte am
14. November 2025 in ihr Amt als Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO eingeführt. Rund 300 geladene Gäste, darunter der Bildungsminister von Brandenburg, Steffen Freiberg, verfolgten die Feier in der Heilig-Kreuz-Kirche in Berlin-Kreuzberg.




Mit der Einführung und dem Bischofs-Segen ist der Vorstandswechsel bei dem größten freien Träger öffentlicher Schulen in Berlin und Brandenburg formell abgeschlossen. Eva-Maria Kopte, die bereits seit dem 1. August 2025 die pädagogische Geschäftsführung von ihrem Vorgänger Frank Olie übernommen hat, gestaltet nun die Zukunft von 36 Schulen, mit mehr als 10.000 Schüler*innen, gemeinsam mit Finanzvorständin Christina Lier.
Der Gottesdienst stand unter dem Psalm aus dem zweiten Korintherbrief „Wo aber der Geist des Herren ist, da ist Freiheit“. Bischof Stäblein bezog sich darauf in seiner Predigt und betonte: „Aus Glauben erwächst Freiheit, Freiheit, die jede und jeden in gleicher Würde sein lässt und zwar demokratisch – ohne Abwertung, ohne Ausgrenzung und im Sinne der Demokratie. Auch gute Bildung lässt Menschen frei werden.“ Und für diese Freiheit aus Glauben und Bildung ständen die 36 Schulen der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO.
Mehr als 120 Schüler*innen aus den Evangelischen Schulen Friedrichshagen, Neukölln und Neuruppin gestalteten den Gottesdienst musikalisch und mit einem darstellenden Spiel anstatt von Fürbitten. Pfarrerin Barbara von Bremen gestaltete die Liturgie, Finanzvorständin Christina Lier hielt die Lesung.
Im Anschluss folgten Grußworte von Bildungsminister Steffen Freiberg, Bildungssenatorin Günther-Wünsch und vom Kuratoriumsvorsitzenden Jost Arnsperger. Freiberg lobte die Bildungsarbeit des größten Trägers freier Schulen in der Region und meinte: „ Mit dem Amt das Sie, Frau Kopte, nun übernehmen, übernehmen Sie auch die Verantwortung für die vielen Bildungsorte in Brandenburg und für die Menschen, die dort arbeiten und lernen. Ihre Werte der Menschlichkeit und Offenheit setzen dabei wichtige Akzente und ich bin dankbar für die gute Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Land Brandenburg!“
Die Bildungssenatorin sandte aus Termingründen eine Videobotschaft, in der Günther-Wünsch auch auf die Bedeutung der bevorstehenden Schulgesetznovelle in Berlin verwiese, eine Reform, die auch die Schulen der Schulstiftung finanziell stärken und Vielfalt und Inklusion fördern würde: „Ich freue mich über die Rolle der Schulstiftung, die sie als größter freier Träger der Region einnimmt. Sie ist ein starker Partner, ein Innovationsmotor, ein Vorbild bei der Inklusion und der Integration im Bildungswesen.“ Sie sei sicher, dass die Stiftung diese Rolle, auch unter der Leitung von Eva-Maria Kopte, widerspiegeln und mit Leben füllen werde: „Sie bringen alles mit, um den anspruchsvollen Mix aus Pädagogik, Management und Bildungspolitik erfolgreich und mit einer starken eigenen Handschrift zu bewältigen!“
Der Vorsitzende des Kuratoriums, Jost Arnsperger, bestärkte diese Erwartung in seinem Grußwort: „Frau Kopte, sie bringen mit Ihrer langjährigen Erfahrung in der Bildungsarbeit Ihrer fachlichen Kompetenz, Ihrer Leidenschaft, Ihrer Zielorientierung und Ihrem engagierten Blick auf Kinder und Jugendliche, alles mit, was es braucht, um Ihre Aufgabe zu füllen. Führung, die ermutigt, Orientierung gibt, ein klares Ziel vor Augen hat, und Vertrauen schafft; eine Leitung, die Wandel gestaltet, ohne den Kern unserer Werte aus den Augen zu verlieren: den christlichen Glauben, der uns leitet und trägt.“
Die Vorstandsvorsitzende Eva-Maria Kopte bedankte sich im Anschluss bei den Anwesenden und leitete über zum Empfang für die geladenen Gäste.





