Wriezen: Neuntklässler entwickeln Ideen für die Stadt von morgen
Wie kann Wriezen wieder wachsen? – Die Neuntklässler der Evangelischen Johanniter-Schulen Wriezen beschäftigten sich am 18. und 19. Juni 2026 mit der Zukunft ihrer Heimatstadt. Unter dem Titel „Stadtentwicklung Wriezen“ fragten sich die Schüler*innen, wie Wriezen neue Impulse erhalten kann und attraktive Orte weiterentwickelt werden können.

Ausgangspunkt waren historische Quellen, die zeigen, dass Wriezen einst deutlich größer und belebter war als heute. Nach einer Einführung in das Thema erkundeten die Jugendlichen gemeinsam mit ihren Lehrkräften verschiedene Bereiche der Stadt. Zur weiteren Bearbeitung wählten die Gruppen unter anderem den Hafen, den alten Sportplatz, die Motocross-Strecke, den Bahnhofsvorplatz, das Bahnhofsgebäude, die Liebershöhe, den Humpensaal sowie den Bereich rund um Stadtspielplatz, Getränkemarkt und alte Turnhalle aus.
Auf Grundlage ihrer Beobachtungen entwickelten die Schüler*innen eigene Konzepte für die Zukunft dieser Orte. Dabei entstanden Zeichnungen, Modelle, digitale Entwürfe und Nutzungskonzepte, die am zweiten Projekttag ausgearbeitet und präsentiert wurden.
Zum Abschluss wurden die besten Arbeiten prämiert. Den ersten Platz erhielt der Vorschlag für ein Geschäftsgebäude mit Restaurant, Lernzentrum und Club am alten Sportplatz. Der zweite Platz ging an den Entwurf für eine Therme mit Minigolfanlage am Hafen und den dritte Platz erhielt ein Museumspark rund um die Kalköfen an der Alten Oder. Eine Sonderplatzierung erhielt der Entwurf für eine Kartstrecke in den Silberbergen.
Die drei prämierten Gruppen sowie die Sonderplatzierung dürfen ihre Entwürfe am 7. Juli 2026 im Rahmen des Johannisfestes der Schule dem Wriezener Bürgermeister Karsten Ilm vorstellen.
Die Idee und Umsetzung der Projekttage verantwortete eine Arbeitsgruppe der Fachgruppe Gesellschaftswissenschaften.



