3.500 Schüler*innen laufen für Frieden
Beim 18. Berliner Friedenslauf am 20. Mai 2026 sammelten Schüler*innen aus 25 Schulen mit jeder gelaufenen Runde wieder Spenden für die Friedensarbeit von Pro Peace, die Friedensprojekte im Libanon, in Israel und Palästina, in der Ukraine und im westlichen Balkan zugutekommen und die sich für gewaltfreie Alternativen im Umgang mit Konflikten stark macht. Zudem gehen zehn Prozent der Spenden an die Evangelische Schulstiftung in der EKBO, die damit die Konfliktlotsenarbeit an ihren Evangelischen Schulen unterstützt.
Die Vorstandsvorsitzende der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Eva-Maria Kopte, begrüßte die Schüler*innen vor dem Start am Brandenburger Tor mit den Worten: „Wir sind stolz dieses Jahr zum 18. Mal den Friedenslauf gemeinsam mit Pro Peace in Berlin ausrichten zu können. Bei diesem Spendenlauf können sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene aktiv für Frieden und Verständigung einsetzen – selbstwirksam und mit guter Stimmung.” Drei Schüler*innen aus der Evangelischen Schule Berlin-Mitte sprachen jeweils einen interreligiösen Friedensgruß symbolisch für die drei großen Weltreligionen Judentum, Islam und Christentum.

Rund 2.000 Schüler*innen aus den Evangelischen Schulen Steglitz, Frohnau, Zentrum, Wilmersdorf, Neukölln, Mitte, Friedrichshain und Schönefeld liefen mit. Im vergangenen Jahr erliefen die rund 4.200 Läufer*innengemeinsam eine Spendensumme von 53.664,63 Euro.

Die Schirmherrschaft für den Friedenslauf übernahm wie bereits in den Vorjahren der Regierende Bürgermeister Kai Wegner. Er betonte in seinem Grußwort: „Dieser Lauf steht für unsere Hoffnung und Zuversicht, dass eine Welt ohne Krieg möglich ist, dass Menschen verschiedener Nationalität, Kultur und Religion sich verständigen und in Frieden miteinander leben können.“

Um Punkt 11 Uhr gab Katharina Günther-Wünsch, Senatorin für Bildung, Jugend und Familie des Landes Berlin, das Startsignal. Die Läufer*innen folgten der 1,6 Kilometer langen Strecke bis 12:30 Uhr über die Straße des 17. Juni, durch den Tiergarten und wieder zurück zum Brandenburger Tor.



