Friedrich-Wilke-Preis:Glückwunsch an das Evangelische Gymnasium Cottbus

Verantwortung – so heißt ein Projekt von Schülerinnen und Schülern der 8. Klassen am Eangelischen Gymnasium Cottbus. Die Jugendlichen übernehmen soziale Verantwortung in verschiedenen Bereichen, vom Kindergarten bis zum Seniorenheim und erhielten dafür am Freitag, 24. März, den mit 2.000 Euro dotierten Friedrich-Wilke-Preis.

Pfarrer Markus Müller, Rektor am Naëmi-Wilke-Stift, überreichte im Rahmen des Jahresempfangs des Naemi-Wilke-Stifts den Preis an Schulleiter Kaspar Kaiser und bedankte sich bei den Schülervertretern für ihr soziales Engagement. Einige Einsatzbereiche stellten die Schülerinnen und Schüler persönlich vor und beeindruckten damit die zahlreich erschienenen Gäste im Gubiner Kulturhaus.

Rektor Markus Müller (r.) überreicht den Preis an Rektor Kaspar Kaiser. Fotos: Naëmi-Wilke-Stift

Adeline und Nele zum Beispiel gehen in die Vorschulgruppe eines Kindergartens, basteln mit den Kleinen und sprechen mit ihnen über ihre Probleme und Freuden. Malina gründete an einer Grundschule eine Arbeitsgemeinschaft, in der Geschenke für Geburtstage und andere Feste hergestellt werden. Lennart und Tom bringen in einer Senioreneinrichtung den Bewohnern den Umgang mit Handy und Laptop näher – mit dem Effekt, dass die Senior*innen nun mit ihren Enkeln chatten können. Und Theodor unterstützt seine 96jährige Nachbarin im Haushalt und bei der Gartenarbeit.

Lennart, Theodor, Tom, Adelina, Nele und Malina mit ihren Lehrern Steffen Noack und Rektor Kaspar Kaiser (v.l.)

Die Möglichkeiten des sozialen Engagements sind äußerst vielfältig, berichtet Projektleiter Steffen Noack. Seit 2015 betreut er die Jugendlichen und knüpft Kontakte zu Sportvereinen, Feuerwehren, Kirchen, der Tafel, den Maltesern, dem Ronald McDonald-Haus und vielen mehr.

Der Friedrich-Wilke-Preis wird alle zwei Jahre verliehen. Mit dem Preis erinnert das Naëmi-Wilke-Stift gemeinsam mit der Selbständigen Evangelischen Kirche SELK an den großherzigen Stifter Friedrich Wilke. Der Preis kommt seit 2011 Projekten in Deutschland und in Osteuropa zugute, um der Bedeutung Gubens an einer „Schnittstelle“ zu Osteuropa gerecht zu werden.

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