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Projekt „Räume heute. Räume morgen.“ an der ESBZ startet mit Phase Null

Welche Räume werden in Zukunft für Schüler*innen so nutzbar sein, dass Leben und Lernen an einem Ort Hand in Hand gehen können? Dieser Frage widmete sich die Schulgemeinschaft der Evangelischen Schule Berlin Zentrum in einem Workshop, an denen Eltern, Schüler*innen und Pädagog*innen der Schule teilnahmen. 

Auf diese Weise soll ein Teilkomplex des Schulgebäudes umgestaltet werden. Die Herbstferien nutzen die Workshopteilnehmer*innen, um Eindrücke aus anderen Schulen im gesamten Bundesgebiet zu sammeln. Die Ergebnisse wurden letzte Woche in einem “Ernteworkshop” präsentiert und diskutiert. 

Die besuchten Schulen lieferten Metaphern wie “moderne Hoppetosse”, Bienenstock, Schiff, Biotop, lebendiger Abenteuerspielplatz, auf deren Grundlage die besten Ideen für ein alle ansprechendes Schulgebäude herausgesucht wurden, um es für die eigene Schule zu verwenden. 

Alle Metaphern verdeutlichten, dass der Wunsch nach einem lebendig gestalteten Schulgebäude sehr groß ist: Hier sollte Verschiedenes miteinander und ineinander wachsen, Geborgenheit und Offenheit gewährleisten, der Welt zugewandt und mit einem “Herzstück” für alle ausgestattet sein. Welcher Raum oder Ort genau als “Herzstück” letztlich definiert werden soll, darüber gab es eine lebendige Diskussion, die in weiteren Workshops noch vertieft werden wird.  

Leitfragen wie “Was ist für euch wesentlich? Was ist die Schule für euch? Welche Spannungsfelder beschäftigen uns und wie sollten sie gelöst werden?” wurden vom Moderator Ulf Brandes gekonnt lanciert. 

Neben den vorgestellten Visionen durften am Ende Wünsche geäußert werden, die der Leiter der Bauabteilung des Trägers, der Evangelischen Schulstiftung in der EKBO, Holger Strübing, in einer “Schatzkiste” entgegennahm. Auch hier wurde deutlich, dass der Ort des Lernens auch ein Ort des Lebens und der Transparenz, aber zugleich auch barrierefrei zugänglich sein sollte. Besonders wichtig war auch ein Rückzugsort für alle.  

Die Schulleiterin Caroline Treier bedankte sich für das Engagement der Teilnehmenden: “Ich bin dankbar für die wunderbaren Vorschläge, die uns in Zukunft einen großen Mehrwert bringen werden.”